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Europa soll ein politisches Europa werden
Wednesday, April 20, 2016 - 17:30
Warum Europa eine Republik werden muss! Eine politische Utopie
von Ulrike Guérot vorgestellt von Verena Gonsch, NDR Info
 

"Kein Zweifel: Europa steckt in einer Krise. Die Griechenland-Krise, mangelnde Solidarität in der Flüchtlingsfrage, Rechtspopulisten und Separatisten stellen die EU in Frage - bis hin zu einem möglichen Brexit. Aber es gibt sie weiterhin, die Stimmen für mehr Europa, nicht weniger. Die der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot zum Beispiel."

Lesen sie die gesamte Buchvorstellung hier.

Bürgerliche Gleichheit für alle - eine Utopie für Europa
Monday, April 18, 2016 - 17:00

O-Ton Bayern 2: Politologin Ulrike Guérot

Die EU steckt in der Krise. Wie kann man da noch optimistisch in die Zukunft schauen - so wie es Ulrike Guérot tut? Für alle europäischen Bürger sollte bei Wahlen und bei Steuern Gleichheit gelten, fordert sie im radioWelt-Interview auf Bayern 2.

Den O-Ton zum nachhören finden sie hier.

Europa solidarisch? Gibt es (noch) einen europäischen Geist?
Monday, April 18, 2016 - 10:00

Rückblick auf Vortrag und Podiumsdiskussion beim BayernForum

"Genau auf den Tag 65 Jahre nach der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, die als Vorläuferin der EG gilt, diskutierten vor und mit rund 140 Zuhörer_innen: Dr. Ulrike Guérot, European School of Governance, Frank Hantke, Friedrich-Ebert-Stiftung in Albanien, und Prof. Dr. Nenad Zakošek, wissenschaftlicher Berater der FES in Kroatien. Die Runde, die insbesondere einen südosteuropäischen Fokus einnahm, moderierte Dr. Hansjörg Brey, Geschäftsführer der Südosteuropa-Gesellschaft München. Die Veranstaltung wurde durchgeführt in Kooperation mit dem europe direct Informationszentrum München & Oberbayern sowie der Südosteuropa-Gesellschaft."

Lesen sie den gesamten Rückblick hier.

Leipzig: Europa - eine Prinzessin aus Syrien
Monday, March 21, 2016 - 07:45

Artikel auf RP Online zur Leipziger Buchmesse

"Nach den Worten der Berliner Politikwissenschaftlerin und Buchautorin Ulrike Guérot ("Warum Europa eine Republik werden muss") habe Deutschland nach dem Mauerfall das "Versprechen abgegeben, dass die deutsche und die europäische Einigung zusammengehören". Genau dieses Versprechen hätten wir aber nicht eingelöst. Zum Sündenfall zählt sie die Bewältigung der Euro-Krise vor drei Jahren, die viel an Solidarität - etwa gegenüber Griechenland und Italien - vermissen ließ. Dass Deutschland jetzt in der Flüchtlingskrise die Solidarität der anderen europäischen Länder einfordert, sei mehr als schwierig. "Wir spielen jetzt den Paulus, und waren früher doch der Saulus."

In den Debatten unter Kulturmenschen durften auch Ausflüge ins sinnstiftende Reich der Mythologie nicht fehlen. So wurde daran erinnert, dass die von Zeus entführte Europa eine syrische Prinzessin war, die nach etlichen tausend Jahren jetzt auch ihr Volk nachhole."

Leipziger Buchmesse: Der Kampf um Aufmerksamkeit
Sunday, March 20, 2016 - 17:00

Artikel der Neuen Zürcher Zeitung zur Leipziger Buchmesse

"Politischer denn je wollte die Leipziger Messe in diesem Jahr sein und hatte Flucht und Migration zum Themenschwerpunkt erkoren. «Stösst Europa an seine Grenzen?» hiess eine Diskussion, zu der sich der Schriftsteller Leon de Winter, die Politologin Ulrike Guérot und der Soziologe Heinz Bude zusammenfanden. Unter Berufung auf Immanuel Kant postulierte Guérot ein «Weltgastrecht». Philosophisch gesehen gehöre die Welt allen, und jeder Erdenbürger habe das Recht, sich dort aufzuhalten, wo er wolle.

Eine «wunderbare romantische Idee» nannte das Leon de Winter. Er jedoch fürchte um seine Kultur und deren wertvolle politische Elemente: Rechtsstaat, freie Wahlen, Trennung von Kirche und Staat. Bude vermerkte, das deutsche Modell, Zuwanderer durch Arbeit zu integrieren, reiche nicht länger aus. Heute sei es auch nötig, Städte anders einzurichten, damit in ihnen keine Banlieues nach Pariser Muster entständen. Das gab Guérot Gelegenheit für ihr Lieblings-Plädoyer: Man solle die Flüchtlinge ihre Städte selber bauen lassen."

Leipziger Buchmesse: Diskutieren geht vor inszenieren
Sunday, March 20, 2016 - 15:00

Artikel des Tagesspiegel zur Leipziger Buchmesse

"Von „erbärmlicher Menschenchieberei“ sprach hier die Direktorin des European Democracy Lab in Berlin, Ulrike Guérot, von einer schrecklichen „Anbiederung an die Türkei“ nach dem EU-Abkommen mit dem Land wegen der Flüchtlinge, von „protofaschistischen Verhältnissen in Osteuropa“. Die bei der Eröffnung vielbeschworene Zivilgesellschaft dagegen sieht Guérot gerade von der EU hintergangen. 60 Prozent der Europäer seien für einen europäischen Humanismus, sagte sie, für ein zivilsatorisches Projekt zugunsten der Flüchtlinge, und diese Mehrheit würden die Institutionen der EU eben nicht mehr abbilden."

Spiegel Online-Artikel zur Leipziger Buchmesse
Sunday, March 20, 2016 - 13:30

Artikel auf Spiegel Online zur Leipziger Buchmesse

"Die Politikwissenschaftlerin möchte den Kant'schen Begriff vom "Weltgastrecht" stark machen und wirbt dafür, Europa als Republik neu zu gründen, im ganz emphatischen Sinne, so wie es im Französischen heißt, man würde für eine Republik auch sterben. Eine Utopie, ja, aber mit ihr und ihren Auftritten beweist Guérot, was Pathos und Poesie in der Wissenschaft ausmachen können - und wird so eine Art Überraschungsstar der Messe."

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