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Von europäischen Problemen und Lösungen
Tuesday, May 10, 2016 - 04:30

Bericht erschienen beim WirtschaftsBlatt:

"WIEN. "Warum Europa nicht funktioniert-und wie es funktionieren könnte":So lautete des Thema von "Zukunft im Turm" des Wiener Städtischen Versicherungsvereins. Als Expertin des Abends war die deutsche Publizistin und Essayistin Ulrike Guerot zu Gast. "Die Europäerinnen und Europäer wollen europäische Lösungen, die die europäische Politik nicht bieten kann. Was es braucht, ist politische Gleichheit jenseits von Nationen, neue Ziele und konzeptuelle Klarheit", analysierte sie etwa. Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins, konnte u. a. begrüßen: Botschafter Johannes Haindl, Gewista-Boss Karl Javurek, Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group, und Louis Norman-Audenhove, Generalsekretär des Verbands der Versicherungsunternehmen Österreichs.

 

(WirtschaftsBlatt, Print-Ausgabe, 2016-05-10)"

Der Brexit-Test – Krisenstimmung in der EU - Presseclub
Sunday, May 8, 2016 - 12:00

Videoaufzeichnung des Presseclubs, u.a. mit Ulrike Guérot

"Die Regional- und Kommunalwahl in Großbritannien am Donnerstag galt als letzter Stimmungstest vor dem Referendum über einen Austritt Großbritanniens aus der EU. Sie brachten ein Erstarken der rechtspopulistischen UKIP in Wales, den Verlust der absoluten Mehrheit für die schottische Nationalpartei SNP, aber nicht den erwarteten massiven Einbruch für die Labour-Partei. Auch wenn zuletzt die „Bremain“-Fraktion mit 54 Prozent in den Umfragen vorne lag: Es ist ein knapper Vorsprung, fast ein Drittel der Wahlberechtigten ist noch unentschieden. Und der Ausstieg, der „Brexit“, hat viele Befürworter in Politik und Wirtschaft – trotz der zu erwartenden Schwierigkeiten nach einem Austritt.

Dabei lehnen Engländer, Schotten, Waliser und Nordiren gar nicht Europa als solches ab – sondern eine Europäische Union, die ihre Geburtsfehler nie in den Griff bekommen hat. Auch darauf wird es in den kommenden Wochen ankommen – wie geht die EU mit ihren Schwierigkeiten um? Welchen Einfluss haben die übrigen Krisen Europas auf das Referendum, etwa die griechische Finanzkrise und der Umgang mit Flüchtlingen? Welche Folgen hätte ein Brexit? Könnte er den Reformstau der EU beheben? Oder würde er den rapiden Zerfall der gesamten Union auslösen? Wie würden Katalanen, Polen, Ungarn auf einen Brexit reagieren?

Moderatorin Sonia Seymour Mikich diskutiert mit ihren Gästen:
- Annette Dittert (langjährige ARD-Korrespondentin)
- Klaus-Dieter Frankenberger (FAZ)
- Ulrike Guérot (Publizistin)
- Tony Paterson (The Independent)"

Nachnationale EU-Demokratie
Friday, May 6, 2016 - 12:00

WDR 5 Politikum - Gespräch

"Die Wahlen in Großbritannien liefern kein klares Bild, ob beim Referendum im Juni ein "Ja" für den Brexit zu erwarten ist. Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot will Skeptiker mit der Idee einer "Republik Europa" einfangen."

Pressemitteilung: Ulrike Guérot als Professorin berufen
Friday, May 6, 2016 - 12:00

Pressemitteilung

"Ulrike Guérot als Professorin berufen

Europaexpertin übernimmt Professur für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems

(PresseBox) (Krems, ) Dr. Ulrike Guérot wurde mit 1. April als Universitätsprofessorin für Europapolitik und Demokratieforschung gemäß § 98 UG an die Donau-Universität Krems berufen. Sie studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Bonn, Münster und Paris. Guérot gründete 2013 das „European Democracy Lab“ in Berlin, eine Denkfabrik zu Fragen der Europäischen Demokratie, das sie zuletzt leitete und dem sie weiterhin vorstehen wird. Sie war u.a. von 2006-2013 Direktorin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations (ECFR). An der Donau-Universität Krems wird Ulrike Guérot das neue, an der Fakultät für Wirtschaft und Globalisierung angesiedelte Department für Europapolitik und Demokratieforschung leiten.

Ulrike Guérot veröffentlichte weit über 200 wissenschaftliche Fachartikel, Aufsätze, Buch- und journalistische Beiträge zu Europa in den internationalen Beziehungen sowie zu Europas Rolle in der Welt und der Rolle Deutschlands in Europa. Im Brennpunkt ihrer Arbeit stehen weiters die deutsch-französischen und euro-atlantischen Beziehungen sowie die europäischen Institutionen und die europäische Demokratie. Seit über zwanzig Jahren steht die europäische Integration im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Guérot arbeitet an der Schnittstelle zwischen Forschung und Politikberatung. Sie war für europäische Think Tanks in leitender Position tätig, u.a. als (Gründungs-) Direktorin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations (ECFR). Zuletzt leitete sie Universitätsseminare an der Bucerius Law School Hamburg und der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder. Sie ist Mitglied zahlreicher Boards, u.a. im Scientific Board des Instituts of European Democrats (IED) in Luxemburg, im Board von European Alternatives (EA), Kuratoriumsmitglied für den Europa-Preis der Konzils-Stadt Konstanz sowie Gesellschafterin beim Institut für Medien & Kommunikation (lfM), Köln. Am 12. April 2016 erschien ihr neuestes Buch „Warum Europa eine Republik werden muss. Eine politische Utopie“ beim Dietz-Verlag in Bonn.

Neues Department für Europapolitik und Demokratieforschung

Ulrike Guérot übernimmt an der Donau-Universität Krems mit Antritt ihrer Professur gleichzeitig die Leitung des neu geschaffenen Departments für Europapolitik und Demokratieforschung. Das Department setzt sich zum Ziel, durch Forschung, Lehre, Konferenzen sowie andere öffentliche Aktivitäten einen gesellschaftlich relevanten Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Zukunft Europas zu leisten. Dazu gehört die Erforschung und Analyse der Rolle Europas in der Welt, der Euro- und Flüchtlingskrise, der institutionellen Architektur der EU und ihrer Schwächen, die Rolle einzelner Mitgliedsstaaten im Institutionengefüge der EU sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Phänomenen des Nationalismus und Populismus und ihrer Entstehungsgründe in Europa.

Der Schwerpunkt des neu errichteten Departements wird die wissenschaftliche Befassung mit Fragen der europäischen Demokratie und ihrer zukünftigen Ausgestaltung unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Regionen. Schlüsselbegriffe in Forschung und Lehre sind dabei Partizipation und Repräsentation in Europa, sowie Staatlichkeit und transnationale Staatlichkeit.

Nähere Informationen unter www.donau-uni.ac.at/ded

Video: „Wir brauchen eine europäische Republik!“
Friday, May 6, 2016 - 12:00

Video bei IPG (Internationale Politik und Gesellschaft)

"Ulrike Guérot, Direktorin des European Democracy Lab, über Lösungsmöglichkeiten für die Krise der EU."

Nuit debout - "Eine Bewegung im Dörnröschenschlaf"
Thursday, May 5, 2016 - 12:00

Radiointerview beim Deutschlandfunk

"Die Protest-Bewegung Nuit-debout in Paris sei ein Ausdruck dafür, dass die Franzosen eine Sehnsucht nach Utopie haben, sagt die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot im DLF. Zurzeit fehlten der Bewegung aber politische Ziele und Wortführer. Sie reflektiere auch nicht die Realität in den Pariser Banlieus."

Bayern 2 Dossier Politik: "Auf dem Vormarsch: Europas Rechte"
Wednesday, May 4, 2016 - 21:00

Radiosendung mit Studiogast Ulrike Guérot

Die Krisen der Europäischen Union, von der anhaltenden Staatsschuldenkrise, der teilweise hohen Jugendarbeitslosigkeit, sowie der Flüchtlingskrise, haben der europäischen Rechten erheblichen Auftrieb gegeben, in einem Maße, dass in einigen EU-Mitgliedsländern rechtspopulistische Parteien längst Regierungsmacht haben, wie in Polen und Ungarn.

In zahlreichen anderen europäischen Staaten setzen die Rechtsparteien die Regierungen unter Druck, die Asylgesetzgebung zu verschärfen, die Leistungen für Flüchtlinge zu verringern, die Grenzkontrollen auf Dauer wieder einzuführen. In Finnland lautet das Motto der Rechten "Grenzen dicht!". In den Niederlanden liegen die Rechten in den Umfragen an erster Stelle und können bei den nächsten Parlamentswahlen stärkste politische Kraft werden.

In Frankreich ist es der Tochter von Parteigründer Le Pen gelungen, ihrem Front National ein bürgerliches Image zu verpassen und zur wichtigen kommunal- und regionalpolitischen Macht aufzusteigen. Marine Le Pen gilt zudem als "Vorbild" für viele europäische Rechtsparteien. Was bedeuten diese Veränderungen für die Europäische Union? Rücken die EU-Staaten unter dem Druck der Rechten auseinander, gefährden sie gar das langfristige Projekt der europäischen Einigung? Im Studio des "Dossier Politik" ist Dr. Ulrike Guérot, Gründerin und Direktorin des European Democracy Lab an der European School of Governance.

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