Europe is a woman...

Dr. Ulrike Guérot ist eine europäische Publizistin, die sich der Idee einer res publica europaea verschrieben hat.

Im April 2013 hat sie zusammen mit dem Schriftsteller Robert Menasse ein Manifest für die Begründung einer europäischen Republik verfasst. Im September 2013 war sie Ehrengast beim Staatsbesuch in Frankreich von Bundespräsident Joachim Gauck als Anerkennung für ihr Engagement für die deutsch-französischen Beziehungen. 2011 ist sie von der italienischen Zeitschrift LIMES als eine von 100 europäischen „Thought Leaders“ geführt worden. 2003 bekam sie den französischen Verdienstorden „Pour le Mérite“ für ihr europäisches Engagement überreicht.

Ulrike Guérot ist Gründerin und Direktorin des European Democracy Lab an der European School of Governance (eusg) und war 2014 Senior Fellow bei der Open Society Initiative for Europe (OSIFE) und Gastforscherin für Demokratisierung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialwissenschaft (WZB). Zuvor leitete sie von 2007 bis 2013 das Berliner Büro des European Council on Foreign Relations (ECFR). Sie arbeitet als Publizistin, Essayistin und Analystin zu Themen der europäischen Integration sowie zur Rolle Europas in der Welt. Ulrike Guérot ist aktuell Lehrbeauftragte an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und unterichtete bereits an der Bucerius Law School. Sie ist ehrenamtliches Vorstandsmitglied von Europa-Professionell der Berliner Hauptstadtgruppe der überparteilichen Europa-Union Deutschland, wo sie lange Jahre als Vorstandsmitglied tätig war.

Geboren im Rheinland, ist sie seit zwanzig Jahren in und für Europa unterwegs. Für sie ist Europa das schönste, ambitionierteste und nobelste Projekt unserer Zeit, die Gestaltung einer nach-nationalen politischen Ordnung, die jenseits klassischer Vorstellungen von Souveränität versucht, Werte und Prinzipien wie Menschenrechte, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, soziale Marktwirtschaft & Good Governance im Prozess der Globalisierung zu verteidigen und voranzubringen.

In der augenblicklichen Krise der europäischen Integration hat sich Ulrike Guérot zur Aufgabe gemacht, am Entwurf einer zukunftstauglichen, bürgernahen und demokratischen Architektur Europas für das 21. Jahrhundert mitzuwirken.

Ulrike Guérot hat europäische Forschungsstellen und Think Tanks in Frankreich und Deutschland aufgebaut, sowie an europäischen und amerikanischen Universitäten zur europäischen Integration geforscht und gelehrt. Sie berät seit vielen Jahren politische Entscheidungsträger im Bereich der Europapolitik, wobei ihr Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung europäischer Institutionen und einem gemeinsamen Auftritt Europas in der Welt liegt. Ausgangspunkt ihrer publizistischen und intellektuellen Arbeit sind immer wieder die deutsch-französischen Beziehungen als Herzstück der europäischen Integration.

Charakteristisch für Ulrike Guérot ist die parteien- und debattenübergreife Ausrichtung ihres europäischen Engagements. Sie verbindet in ihren zahlreichen Publikationen ökonomische, geo-strategische, demokratietheoretische und institutionelle Fragestellungen. Dabei stützt sie sich auf ein exzellentes, europäisches und transatlantisches Netzwerk, das sie im Laufe der Jahre bei ihren vielfältigen europäischen Aktivitäten aufgebaut hat und das ihr Zugang zu europäischen Meinungsträgern und Medien eröffnet.

So ist sie regelmäßige Teilnehmerin bei der Münchner Sicherheitskonferenz, den Ditchley Conferences, der deutsch-britischen Königswinter-Konferenz, dem Bergedorfer Gesprächskreis oder dem European Forum Alpbach.

Darüber hinaus ist Ulrike Guérot im wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Medien-und Kommunikationspolitik (IfM) und Beiratsmitglied bei European Alternatives.

Ihre Arbeit und Beiträge können auch auf ihrem alten Blog nachgelesen werden. Alle Aktivitäten seit Sommer 2013 sind auf dieser Website zu finden.