Activities

European Disputes | Berlin
Friday, November 7, 2014 - 10:00

Das Thema „Europa“ lässt sich nicht mehr auf Fragen nach den Konsequenzen der EU-Parlamentswahlen, nach der Stärkung der Demokratie und der Zusammenarbeit der Europäischen Nationalstaaten beschränken. Vielmehr gilt es, auch die Dynamik globaler Entwicklungen – von Putins Versuch, neue Grenzen zu ziehen, bis hin zu einer Neugestaltung der transatlantischen Beziehungen zu den USA – als Herausforderung des europäischen Wertesystems in den Blick zu nehmen. Aufgabe der Debatten wird es sein, den vielfältigen und widersprüchlichen Antworten auf diese Fragen Gehör zu verschaffen und sie nicht Populisten oder hinter verschlossenen Türen agierenden politischen und administrativen Eliten zu überlassen. Wir schätzen eine Kultur des öffentlichen Streits mit Bürgern, Intellektuellen und Politikern über die Konflikte und Potenziale Europas. Denn nicht Beschwörung und Besänftigung bringen Europa weiter, sondern der öffentlich geführte Meinungsstreit.

#FixEurope: Strategies for political and social renewal | Berlin
Saturday, October 25, 2014 - 13:30

From surveillance to TTIP, and from the treatment of migrants to Orban’s ‘illiberal’ Hungary – citizens throughout Europe are defending themselves against the ongoing erosion of civil rights and public space. To fix these and other wrongs in Europe we need to go well beyond the critical assessment of government policy: it requires a new set of ideals for European democracy and equality. These new ideals can only be born when we nourish and promote society’s critical mind(s), for only a critical mind can provide the relevant concepts and ideas to ignite social change.

 

Europa Talks III: Kann Europa seine Poesie wiederfinden? | Berlin
Wednesday, October 15, 2014 - 19:00

Das Verhältnis Deutschland-Europa laut Timothy Garton Ash

In einem im Sommer 2013 in der New York Review of Books erschienenen Essay mit dem Titel The New German Question behandelte Timothy Garton Ash, Oxford-Professor und einer der angesehensten Deutschland-Experten Europas die Frage, ob und wie die größte Wirtschaftsmacht der EU angesichts der Euro- und der Vertrauenskrise auf dem Kontinent eine Führungsrolle in Europa einnehmen solle oder könne.  Deutschland sei eines der liberalsten Länder der Welt, so Timothy Garton Ash, und in seiner Politik eher "vorsichtig" und abwartend. Immer noch gezeichnet von der Erfahrung zweier desaströser Weltkriege, glänze auch die Rhetorik in der deutschen Politik durch Abwesenheit. "Die meisten deutschen Politiker", so Ash, "gelangen eher ohne fremde Hilfe auf den Mond, als dass sie eine markante Formulierung prägen." Ganz Europa leide eigentlich an einem Mangel an Poesie oder wie es der englische Professor ausdrückt: "Die Europäer sehnen sich verzweifelt danach, dass man ihnen eine Richtung, einen Zweck, eine Hoffnung aufzeigt." Wie könnte eine solche "Poesie" aussehen?

.vernetzt# Das Zukunftscamp 2014 | Hamburg
Saturday, October 11, 2014 - 14:30
Wie werden Deutschland und Europa fit für die Stürme des 21. Jahrhunderts? Brauchen wir ein neues sinnstiftendes Narrativ, einen europäischen Bundesstaat — oder Bürger, die mehr auf ihre Eigenverantwortung vertrauen als auf „Vater Staat“? Wie gelingt uns ein auf Freiheit, Wohlstand und Solidarität gründendes starkes Europa? Auf die Keynote von Kurt Biedenkopf folgt ein Gespräch mit der Politologin Ulrike Guérot, die gemeinsam mit dem Schriftsteller Robert Menasse das „Manifest für die Begründung einer Europäischen Republik“ geschrieben hat.
State of Europe Conference: EU grandees fret at 2017 triple poll in France, Germany, UK
Thursday, October 9, 2014 - 10:00

There is a small window of opportunity to restore citizens' trust in the European Union ahead of 2017, when both France and Germany will hold general elections, and the UK is expected to have a key referendum on its membership to the EU. Meeting at the annual 'State of Europe' conference, organised by Brussels-based think tank Friends of Europe, participants pointed the finger at the useless debate of "more or less Europe" which is dividing the union.

6th European Forum of Think Tanks | Torino
Thursday, September 18, 2014 - 10:00

The sovereign debt and the economic crisis, the European Parliament elections’ debates and the European Council designation of the proposed Commission President have clearly shown the need for an in-depth reflection on the political and institutional system of the European Union. EU institutions and Member States differ among themselves on the way forward to a new phase of European integration, while Citizens still have problems to understand the EU and wait to see if their voice counts in EU policy-making. In this context, should we reform the EU current institutional system and on what points? What evolutions are necessary for more legitimate and more efficient EU and EMU? Do we need new practices, new tools, new treaty(ies)?

The 6th edition of the European Forum of Think Tanks, held by Centro Studi sul Federalismo and Notre Europe –Jacques Delors Institute, brought together during a day and a half representatives from European think tanks, European institutions and national governments, for an in depth debate on the political and institutional evolutions for the EU and the EMU.

Three round tables, punctuated by special interventions by key speakers, enabled us to discuss these issues.

20 Jahre Kerneuropa: Wo stehen wir heute und wo wollen wir hin?
Monday, September 1, 2014 - 16:00

Die Konferenz “20 Jahre Kerneuropa” ist die Auftaktveranstaltung des European Democracy Lab in Berlin und Teil einer zunächst dreiteiligen Workshopserie über  eine neu verstandene Europäische Demokratie. Aus Anlass des 20-jährigen  Jubiläums des Schäuble- Lamers Papiers  vom 01. September 1994 möchten wir mit dieser Konferenz damalige Überlegungen zur politischen Union Europas mit heutigen Ideen zu Kerneuropa gegenüberstellen und diskutieren.

Die Realisation dieser Konferenz erfolgt in Kooperation mit dem Jacques Delors Institut – Berlin und der Konrad Adenauer Stiftung, sowie unter Mitwirkung der eusg (European School of Governance).

Wir bitten um Anmeldung bis zum 28. August 2014 unter:  anmeldung-berlin@kas.de

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