Activities

European Forum Alpbach - Keynote
Tuesday, August 23, 2016 - 09:15

Keynote von Dr. Ulrike Guérot zum Thema "Migration - Chancen und Herausforderungen" beim European Forum Alpbach am 30.08.2016 - Mehr Informationen hier.

Ach, Europa...! Utopie trifft Empirie
Thursday, June 16, 2016 - 19:00

Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung Reutlingen

""Die Geschichte ist so schön und so fantastisch, dass sich alle Leser und Leserinnen sofort daran machen werden, an ihr mitzuwirken" heißt es im Vorspann zum neuen Buch von Ulrike Guérot, der (Vor)denkerin und Publizistin aus Berlin. Sie schreibt, Europa brauche eine neue Utopie, denn die EU der Gründungsväter, der Nationalstaaten, sei kaputt.

Ulrike Guérot plädiert dafür, Europa fundamental neu zu denken, sie glaubt daran, dass die Bürgerinnen und Bürger Europas ein dezentrales, demokratisches, nachhaltiges und soziales Europa aufbauen können. Dieses soll post-national sein, mit starken Regionen und Städten, über die ein schützendes Dach einer Europäischen Republik gespannt sein soll. Soweit die Utopie einer Denkerin.

Und was wollen die Bürgerinnen und Bürger Europas? In einer 8-Länder Studie, die das Meinungsforschungsinstitut policy matters im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung durchführte, wurden 7.000 Menschen in 8 Ländern zu ihren Gedanken, Sorgen und Erwartungen befragt. Viele blicken kritisch auf die EU und sehen weiterhin den Nationalstaat in der Pflicht, vor allem bei der Haushaltspolitik und bei sozialpolitischen Themen. Für die EU sind sie dagegen in der Außen- und Sicherheitspolitik, der Besteuerung globaler Unternehmen, beim Datenschutz, der Energieversorgung und Zuwanderung.

In welche Richtung muss die europäische Einigung gehen, wenn sie diese konkreten Erwartungen ihrer Bürgerinnen und Bürger erfüllen will? Ist die politische Utopie der Republik die richtige Antwort auf die Herausforderungen unserer Gegenwart?

Sie sind herzlich eingeladen zu einem spannenden Austausch über Utopien und Realitäten mit
Ulrike Guérot und Richard Hilmer und Moderator René Repasi von der Universität Heidelberg."

Gesellschaft im Gespräch: Europa im Wandel
Wednesday, June 15, 2016 - 20:00

Veranstaltung der VHS Stuttgart

"Statt einen Abgesang auf Europa anzustimmen, entwirft Ulrike Guérot eine realistische wie positive Vision für Europa. Angesichts der augenblicklichen Krise der europäischen Integration hat sie sich zur Aufgabe gemacht, am Entwurf einer zukunftstauglichen, bürgernahen und demokratischen Architektur Europas für das 21. Jahrhundert mitzuwirken. Dr. Ulrike Guérot arbeitet zu Themen der europäischen Integration sowie zur Rolle Europas in der Welt. Kernanliegen des "EDL" ist das Vorantreiben der Idee einer res publica europaea, bei dem das europäische Gemeinwohl und die Transnationalität der gesamten europäischen Politik, über den Nationalstaat hinaus betont wird."

Re:Creating Europe
Thursday, June 9, 2016 - 13:15

Ulrike Guérot participated in the vital dabate on:

Europe: Liberté, Égalité, Fraternité?

How do we relate our own situation to the hard-won democratic principles from 1789? Is a democratic turn—as seen in the times of the French Revolution—imaginable in contemporary Europe?

 

Populismus und Extremismus in Europa
Monday, June 6, 2016 - 19:00

Vortrag von Ulrike Guérot: "Wer wählt extremistisch in Europa? Analyse unter besonderer Berücksichtigung der politischen Entwicklungen in Frankreich" im Rahmen einer Vertragsreihe an der RWTH Aachen zur Zukunft Europas

"Die Initiative Europäische Horizonte greift diese Gesichtspunkte mit einer hochkarätigen Vortragsreihe "Populismus und Extremismus in Europa" auf, die im Zeitraum vom 30.05. bis 09.06.2016 in Räumen der RWTH Aachen stattfinden wird. Die Reihe will das unübersichtliche Terrain von Nationalismus, Populismus und Extremismus in Europa beleuchten und sondieren. Das soll in drei Zugängen geschehen: Erstens werden die Probleme aus einer systematisch-begrifflichen Fragestellung in den Blick genommen, zweitens soll der Fokus auf die Lage in einzelnen Ländern (vor allem Frankreich, Deutschland) gerichtet werden, drittens soll die Logik des Ressentiments und der Faszination von Gewalt und Fanatismus aus gesellschaftstheoretischer und sozialpsychologischer Perspektive erörtert werden."

New Directions in Democratic Thought, Conference in Jerusalem
Sunday, May 22, 2016 - 12:00

Conference of the Van Leer Jerusalem Insitute with contributions by Ulrike Guérot

"The Western type of democracy, with its strong emphasis on the value of individual liberty and on human rights (mostly described in terms such as representative, parliamentary, constitutional or liberal democracy), was the most successful political idea of the 20th century and the great victor of the ideological clashes between fascism, communism and liberalism. Just a few years ago that kind of democracy looked as though it would dominate the world. However, according to Freedom House’s annual report on the condition of global political rights and civil liberties, acceptance of democracy as the world’s dominant form of government is under greater threat than at any point in the last 25 years. In some cases democracy is used more and more as a mantle for forms of government that amount to legalized authoritarian repression (for example: Russia, Turkey, Hungary, Poland, Egypt) in which various autocrats insist on the validity of their own systems as types of democratic rule (“illiberal democracy," “guided democracy,” “sovereign democracy”). In other cases established democracies as in the United States, Europe, Israel or recent recruits to the democratic camp (South Africa) are not the only paragons of democracy anymore, due to the growing disillusion of the people with the working of their political system (in terms of representation deficits, increasing competitive pressure, growing gap between rich and poor, shift of decision competences). Also the European Union, an ambitious supra-national project once designed to tame the beast of nationalism, is instead poking it back into life. Therefore the main questions of the conference will be: Why has democracy run into trouble? What can be done to revive it in view of the fact that many do not believe in the existence of one single form of democracy that could provide the only legitimate, universal answer? Or is it a mistake to insist only on the universal dimension and to deny the existence of a plurality of political forms of life?"

Streitgespräch über die Zukunft Europas: Mit mehr Demokratie aus der Dauerkrise
Thursday, May 12, 2016 - 18:00

Europa ist zur Zeit in sehr schlechter Verfassung. Wie können wir die Dauerkrise in der EU überwinden? Brauchen wir mehr oder weniger Europa?

Es diskutieren: Dr. Ulrike Guérot, Direktorin des European Democracy Lab und Dr. Jochen Bittner, Redakteur DIE ZEIT

Moderation: Manuel Sarazin, MdB, europapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion  Bündnis 90/Die Grünen / Europa-Union Hamburg e. V.

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